Finanzen und Steuern

18.07.2013

Anlass zur Beunruhigung für die Steuerzahler?

Es wird knirschen im Gebälk!

... sagt Hans-Werner Sinn. Laut Sinn sei die Euro-Krise nie verschwunden gewesen, auch wenn viele Bürger das gedacht hätten. Es habe nur eine enorme Verschiebung von Lasten und Risiken stattgefunden: Von den Kapitalanlegern aus aller Welt zu den Steuerzahlern der noch gesunden Euroländer, die hinter der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen.

13.06.2013

Das falsche Modell

Veranstaltungsreihe: Plurale Ökonomie

Der Fiskalpakt mit seinen Sparzwängen, der dauerhafte Eurorettungsschirm ESM und andere bürokratischen Ausgeburten neoliberaler Rationalität produzieren das ökonomische, soziale und schließlich auch ökologische Desaster.

10.03.2013

Geld regiert die Welt!

... und wer regiert das Geld?

Die Wurzel der aktuellen Banken- und Staatsschuldenkrise liegt im Geldsystem. Die finanziellen Gründe der Krise haben eine gemeinsame monetäre Ursache: die sog. multiple Giralgeldschöpfung durch die Banken.

Initiativerklärung: Geldschöpfung gehört in die öffentliche Hand.

01.12.2012

Die Geisterfahrt des Dr. Schäuble

Der ESM-Gouverneur im Rettungsnebelvon EFSF/ESM

 

Ein aufmerksamer Leserbriefschreiber namens Jamie Dimon hat vor Monaten die abenteuerliche Zick-Zack-Fahrt des Dr. Schäuble mit dem Rettungskreuzer „ESM-Deutschland“ aufgelistet und wie folgt kommentiert: „Die deutsche Öffentlichkeit wird permanent getäuscht und belogen.

10.11.2012

3. Frankfurter Geldkongress

Politik und Geld

 

Ein Bericht von der Tagung am 10. November 2012 von Eckhard Kochte Frankfurt am Main


  • Veranstalter: MainTalerStiftung
  • Unterstützer: Die Vereine MehrDemokratieHessen, VOTUM und  INWO
  • Moderation: Peter Kürsteiner

Veranstaltungsort: Universität Frankfurt, Hörsaal I Campus Bockenheim ca. 160 Teilnehmer, darunter sehr viele junge Leute

 

 

18.10.2012

Ungeheuerliche Behauptung Merkels

Der Euro ist weit mehr als eine Währung

Offener Brieg von Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten, 19.10.2012  an Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
am 18.10.2012 haben Sie gesagt: "Der Euro ist weit mehr als eine Währung. Dieser Euro steht symbolhaft für die wirtschaftliche, soziale und politische Einigung Europas."
Mit dieser Lüge machen Sie den Euro zu einem Götzenbild. Der Euro ist eine mißglückte politische Kunstwährung und weiter nichts.

06.08.2012

Nur Phantasten glauben noch an das heutige Europa

Richard David Precht in der Süddeutschen Zeitung

Europa war schon moralisch bankrott, bevor es finanziell bergab ging. Viele selbsterklärte Realisten verkaufen Bestehendes als alternativlos - selbst wenn der Karren aus der Kurve fliegt. In der EU muss aber nicht alles so bleiben, wie es mal gedacht war.

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28.04.2012

Haushalt der Stadt Maintal

Kommentar eines Bürgers

In dem Bericht des Club of Rome 1972 „Die Grenzen des Wachstums“ heißt es: Wenn eine immer längere Zeit zwischen der Freisetzung eines Schadstoffes und seiner schädlichen Wirkung liegt, so wissen wir auch, dass alle Maßnahmen, diese Wirkung künftig zu vermeiden, eine genauso verzögerte Wirkung haben.

10.10.2011

USE = EUDSSR

Vereinigte Staaten Europas

Im Handelsblatt vom 4.10.2011 schreibt Hans-Olaf Henkel: Unsere Euro-Retter haben die Lösung der Euro-Krise entdeckt: die Flucht nach vorn. Es scheint absurd, aber als Nebenprodukt verschiedener Rettungsschirme soll nun aus Charles de Gaulles "Europa der Vaterländer" Sarkozys „Vaterland Europa" werden.

30.09.2011

Unruhe ist Bürgerpflicht

Interview mit "Eigentümlich frei"

Der Wirtschaftswissenschaftler und Währungsspezialist Professor Wilhelm Hankel war vom Start weg einer der prominentesten Euro-Gegner. Bereits 1997 reichte Hankel gemeinsam mit den Professoren-Kollegen Wilhelm Nölling, Joachim Starbatty und Karl Albrecht Schachtschneider Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen Amsterdamer Vertrag zur Einführung des Euro ein, die jedoch nicht erfolgreich war. Im Mai 2010 klagten die vier erneut, diesmal gemeinsam mit Dieter Spethmann, gegen den Milliardenkredit für die Griechenland-Hilfe. Im Interview mit eigentümlich frei spricht Hankel, einst Erfinder der Bundesschatzbriefe, über die Klage gegen den Euro-Rettungsschirm, das womöglich nahende Ende der Gemeinschaftswährung sowie die sich daraus ergebenden ökonomischen und politischen Perspektiven.

09.09.2011

400 kamen zur FW-Veranstaltung

Prof. Dr. W. Hankel sieht den Euro gescheitert

Professor Dr. Wilhelm Hankel hat uns den Text zukommen lassen.

Landshut. “Angst um den Euro – wie sicher ist unser Geld?” Die Freien Wähler baten am Donnerstagabend (8.09.) zum Info-Abend mit dem bekannten Volkswirtschaftler Prof. Dr. Hankel. MdL Juta Widmann konnte 400 Besucher im großen Bernlochnersaal begrüßen.

17.06.2011

Ein Europäischer Marshall-Plan

WIE ES MIT DEM EURO WEITER GEHT, ...

zurück zu nationalen Währungen und einem europäischen Wechselkursverbund. Ein Brief an Freunde, Mitstreiter und kritische Bürger.

07.01.2011

JA zum handlungsfähigen, sozialen Hessen - NEIN zur Schuldenbremse

Stimmen Sie mit NEIN bei der Volksabstimmung am 27. März 2011

 

Die GEW Hessen hat zusammen mit Attac, dem Bund demokratischer  Wissenschaftler/innen BdWi, dem dbb Hessen, dem DGB Hessen, dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen EPN, der Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt, Gliederungen der hessischen Arbeiterwohlfahrt AWO, der LandesschülerInnenvertretung Hessen und den Naturfreunden Hessen eine gemeinsame Plattform gegründet.

21.10.2010

„Auf der Suche nach den Millionen“

Leserbrief an Maintal Tagesanzeiger 18.10.2010

In der Diskussion über den Maintaler defizitären Haushalt wird den Bürgern von Bürgermeister Rohrbach eine ‚Liste der Grausamkeiten’ präsentiert und zusätzlich sagt er, dass ein Weg aus dem Tal nicht absehbar sei. Wenn man aber über den Tellerrand von Maintal hinaus blickt, gibt es zahlreiche Informationen, wie tatkräftige und einfallsreiche Bürgermeister finanzielle Entlastungspotentiale bearbeiten und erfolgreich für ihre Bürger und Kommunen ausschöpfen. Dazu nachstehend einige Positiv-Beispiele:

18.09.2010

Investoren oder Zocker

Heiner Flassbeck in Frankfurt

 

erwähnte u.a. seinen Vortrag den er im April in Rostock gehalten hatte: Der Anlass war der Unternehmertag der Rostocker Unternehmer. Es war also eine Veranstaltung, die von Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen des ostdeutschen Küstengebietes organisiert und durchgeführt wurde. Wenn ich Unternehmer sage, dann meine ich in der Tat Menschen, die sich damit beschäftigen, etwas zu unternehmen, zu investieren, etwas Neues zu wagen, und dafür ihr eigenes Geld einzusetzen. Richtige Unternehmer also, könnte man sagen.

20.06.2010

Menschen mit Moral und Standfestigkeit

Wem können die Bürger noch vertrauen?

schachtschneider"Ein Glück, daß wir noch Menschen mit Moral und Standfestigkeit haben, die sich für die Bürger einsetzen!" kommentiert Heinz-Joachim Pethke nach dem Referat Prof. Schachtschneiders 09.06.2010 im Südbahnhof Frankfurt.

Demokratie versus Kapitalismus

Der Kapitalismus läßt dem menschlichen Ideal der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit keine Chance. Der Kapitalismus entliberalisiert, entdemokratisiert, entsozialisiert, entrepublikanisiert die Lebensverhältnisse. Der Kapitalismus entnationalisiert die Völker. Der Kapitalismus entrechtlicht die Gesetze.

17.06.2010

Geld regiert die Welt

... und wer regiert das Geld?

Auf der Bundestagung von Mehr Demokratie e.V. in Fuldatal bekannte sich Christian Felber, Sprecher von attac Österreich, als Gegner des heute herrschenden, ungezügelten Wirtschaftsliberalismus. Er hält wirtschaftliche Beschränkungen für nötig, um die Demokratie zu retten.

16.06.2010

Demokratie und Geld

Jahrestagung von Mehr Demokratie

 

Vom 11. bis 13. Juni 2010 fand die Jahrestagung von Mehr Demokratie e.V. in der Reinhardswaldschule, Fuldatal statt. Ramona Pump und Alexander Slonka hatten die ausgezeichnete Organisation der Veranstaltung übernommen, die von knapp 100 Teilnehmern besucht war, darunter auch 14 Mitglieder aus Hessen.

10.06.2010

„Krise des EURO, Krise der EUROPÄISCHEN UNION“

Professor Karl Albrecht Schachtschneider in der Finanzmetropole

09.06.2010

Wege aus der griechischen Tragödie

Für die Fortsetzung der Tragödie gibt es mehrere Optionen

Christian Felber ist Universitätslektor und Mitbegründer von ATTAC Österreich. Er nimmt Stellung zur "griechischen Tragödie". Zuletzt erschien "Kooperation statt Konkurrenz" bei Deuticke. Er ist auch vom 11. bis 13.06.2010 in Fuldatal bei der Jahrestagung von Mehr Demokratie e.V. dem Fachverband für direkte Demokratie in Deutschland.

26.05.2010

Maintaler Geldkongress

Informationen über Geld und Politik


Das Thema Geld ist in der heutigen Zeit zu einem der wichtigsten lebensbestimmenden Faktoren geworden. Daher ist es absolut essentiell, über dieses Thema ausreichend informiert zu sein. Jedoch gibt es leider vor allem in den Massenmedien kaum genug Aufklärung über die tatsächlichen Gründe der Finanzkrise und auch wenig Information über zukunftsweisende Alternativen. Aus diesem Grund versuchen immer mehr private Initiativen hier Abhilfe zu abschaffen. Dazu zählte sicherlich auch der 2. Maintaler Geldkongress, dessen drei sehr informativen Vorträge sie hier als Videos sehen können.

21.12.2009

Kommunale Finanznot lösen durch Kommunaldarlehen

Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 08.12.2009 und Antrag der WAM in der Stadtverordnetenversammlung vom 14.12.2009


Das vom Bürgermeister angekündigte Haushaltdefizit von 9,0 Mio Euro ist eine Menge Geld. Angesichts der angespannten Haushaltlage der Kommunen und der Zurückhaltung vieler Geldhäuser bei der Kreditvergabe bieten sich dazu vielleicht interessante Alternativen an:

18.07.2009

Der Crash kommt

Max Otte beschrieb 2006, was uns erwartet!

Der Crash ist da. Beginnend von den amerikanischen Immobilienmärkten ist eine weltweite Finanzblase geplatzt, die in ihrer Größe eigentlich nur mit der von 1929 vergleichbar ist. Alle Staaten sind von ihr betroffen, denn überall hat es an Regulierung der aggressiven und von der Realwirtschaft längst entkoppelten Finanzmärkte gefehlt.

10.05.2009

Erster Frankfurter Geldkongress

Finanzkrise oder Systemfehler?

Organisator Peter Kürsteiner aus Bad Vilbel führte am Samstag den 09.05.2009 etwa 100 Teilnehmer durch die Veranstaltung an der Uni in Frankfurt. Der erste Frankfurter Geldkongress sollte nicht nur die Ursache der angeblichen Finanzkrise offen legen, sondern auch alternative Wege aufzeigen.

20.02.2009

Weltwirtschaftskrise - Krise der Wirtschaftstheorie?

Strukturelle Steuerreform

Am 27.02.2009 an der TU Berlin, FR Gebäude (Franklinstr. 28/29 10587 Berlin, Campusplan ZEK 7. Etage Raum FR 7512 hält mein Parteifreund Dr. Hermann Meemken ein Referat: "Eine strukturelle Steuerreform für nachhaltiges Wirtschaften". Eine inhaltliche Zusammenfassung

08.11.2006

Ein alternatives Währungskonzept ?

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg !

Wir erleben gegenwärtig, dass sich das Geld aus den regionalen Wirtschaftskreisläufen zurückzieht. Das Geld fließt aus den Regionen ab. Wenn Geld als Tauschmittel fehlt, können die Verbraucher, Unternehmen, Kommunen und Vereine weniger regionale Waren und Dienstleistungen miteinander austauschen. Die Kaufkraft der öffentlichen und privaten Haushalte schwindet. Die Umsätze bei regionalen klein- und mittelständischen Unternehmen sinken, sie müssen schließen. Die Arbeitslosigkeit steigt. Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze können nicht entstehen. Die Verarmung steigt, die Überschuldung nimmt zu. Den Kommunen fehlen Einnahmen. Die Infrastruktur, die das Leben in der Region lebenswert macht, wird abgebaut. Die Region verliert an Attraktivität. Den Vereinen, die kulturelle Traditionen bewahren oder in denen Menschen gemeinsam ihren Interessen nachgehen, fehlt das Geld zur Gestaltung des Vereinslebens. Menschen wandern aus diesen Regionen ab, die Kaufkraft sinkt weiter.

01.11.2006

Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld?

Deshalb ist die Demokratiefrage eine Geldfrage !

Auf den ersten Blick sind die Politiker die Verantwortlichen für das Wohlergehen der Gesellschaft. Wenn eine Entwicklung nicht positiv verläuft, wird der Schuldige demnach zuerst in der Politik gesucht. Von dort kommt daraufhin fast immer die stereotype Antwort: »Das nötige Geld fehlt.« Die wirklichen Machtverhältnisse im Staat liegen tatsächlich anders.