in eigener Sache

15.12.2010

Liebe politisch interessierte Leser!

Besinnliche Tage w√ľnscht MAINTALER

Deutschlands Wirtschaft wächst wieder mit über drei Prozent. Die Börsenkurse haben sich erholt, die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen sinkt. Glauben Sie das? Meinen Sie, die Krise sei vorbei und alles sei wieder gut?

Die Medien und Banken jedenfalls jubeln über den erneuten Aufschwung hierzulande. Dennoch ist Vorsicht angebracht: Praktisch alle westlichen Industriestaaten verschulden sich zusätzliche in unvorstellbaren Größenordnungen, um sich mit sogenannten Rettungspaketen aus der aktuellen Krise freizukaufen. Der Spielraum der Staaten ist somit verschwunden, in der nächsten Runde der globalen Schuldenkrise noch einmal „rettend“ einzugreifen. Von einer soliden Lösung der Schuldenproblematik ist die Welt weiter entfernt denn je.

 

Doch anstatt die stetig wachsende gesamtwirtschaftliche Verschuldung zu thematisieren und nach wirkungsvollen Ansätzen zu suchen, kürzt die Politik bei jenen, die ohnehin gesellschaftlich abgehängt sind. Das Klima wird rauher, der Druck auf die arbeitende Bevölkerung wächst, neue Perspektiven werden nicht geboten.

 

Finanzen und Wirtschaft dominieren die Politik und nicht das Volk. Das muß sich ändern.

Die Stiftung „MainTaler“ steht für Demokratieentwicklung von unten! Die parlamentarische Demokratie müßte endlich erstmal vom Volk legitimiert werden, so wie das in Artikel 146 des Grundgesetzes seit mehr als 60 Jahren steht und bis heute ignoriert wird. In Verbindung damit sind die Regeln für Volksabstimmungen so wie das in Artikel 20 GG festzulegen. Danach müssen alle existenten Regeln auf ihre Gesellschaftstauglichkeit geprüft werden.

 

Was ist das für eine Demokratie in die ein Heer von Bürokraten von Brüssel aus bis ins kleinste Provinznest hinein regieren und eine grenzenlose Planwirtschaft betreiben. Dabei steht natürlich im Zentrum das Geldwesen, das zuallererst einer Erneuerung bedarf - als Grundlage für eine stabile und gerechte Wirtschaft. Wir brauchen ein Geldwesen, das der Wirtschaft dient und eine Wirtschaftssystem, das der Gesellschaft dient und nicht umgekehrt.

 

Aber unsere Stiftung steht auch für Hilfen zur Selbsthilfe bei unverschuldet in Not Geratenen. Unsere Vernetzung mit Partner-Initiativen wie u.a. der Fachverband „Mehr Demokratie“ oder die „INWO“ Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung tragen wir mit gemeinsamen und vielfältigen Ansätzen tragen dazu bei, uns aus dem Hamsterrad des „ständig-mehr-leisten-müssen“ zu befreien. Der erste Schritt dabei ist Aufklärung und öffentliche Diskussion anzuregen und Lösungsalternativen aufzuzeigen. Das kostet Zeit und Geld.

 

Wer sich für unsere Arbeit interessiert findet alles Wissenswerte im Internet; unsere Netzwerk- und Bündnispartner ebenso, wie alle bisherigen Projekte und Aktivitäten. Unterstützen Sie unsere Arbeit durch Spenden. Überall auf der Erde, so auch in Maintal, gibt es Menschen, die über mehr Wohlstand verfügen als die meisten anderen. Die beginnen durch Stiftungen, Zustiftungen und Spenden Mittel zusammen zu tragen, die ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugute kommen. Das schafft Vertrauen!

Besinnliche Adventstage und ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen

 

Vorstand und Stiftungsbeirat