Politik

12.03.2013

Alternative für Deutschland

Euro-Skeptiker formieren sich

Damit hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Der Zuspruch, den die Alternative für Deutschland am Montag den 11.03.2013 erlebte, war überwältigend. Das Treffen war nicht etwa als Parteigründung vorgesehen, doch durch die Presse wurde es so vermittelt.

So freuten sich die Aktiven der Wahlalternative 2013 WA2013 denn über 1200 Besucher die kamen, um sich die Pläne der „Parteigründer in spe“ anzuhören. Vor dem Eingang staute sich die Menge, der kleine Saal war schon voll. Die Trennwände zum Nebensaal mussten beseitigt werden und gar die Trennwände zum Foyer wurden z.T. verschoben, damit die davor stehenden Menschen mit dabei sein konnten.

  • Der ehemalige FAZ-Autor Konrad Adam begrüßte die Besucher und moderierte die Veranstaltung. Danach stellte Wirtschaftsprofesser Bernd Lucke aus Hamburg als Mitglied des Sprecherrates (ein Vorstand existiert noch nicht) das noch kurze Programm: Die Alternative für Deutschland ist gegen den Euro und gegen die Verschuldung unseres Landes und der Bürger.
  • Prof. em. Joachim Starbatty, Universität Tübingen berichtete über all die Fehler des EURO- Projektes
  • Beatrix von Storch, Rechtsanwältin, Berlin berichtete über die Zusammenführung der Zivilen Koalition mit der WA2013 und die Gemeinsamkeiten
  • Dr. Alexander Gauland, Staatssekretär a.D., Potsdam berichtete über die außenpolitischen Auswirkungen sowohl der BRD als auch der EU. Er stellte vor allem fest, dass sich Europa aus 50 Ländern zusammensetzt, während die EU aus 17 Staaten besteht.

Vor allem sind die Akteure der WA2013 gegen die von den etablierten Parteien eingeschlagenen undemokratischen Verfahren. Das Volk soll selbst bestimmen ob es eine gemeinsame Währung haben will oder ob es eine Rückkehr zu länderspezifischen Währungen oder kleinerer Währungsgemeinschaften bevorzugt. Die Bürger mögen sich bitte einmischen anstatt den Stammtischzorn anschwellen zu lassen. Das Programm finden Sie auf https://www.alternativefuer.de/programm.html und die Bilder des gestrigen Abends auf https://www.facebook.com/alternativefuer.de

Auch das Medienecho war positiv, der Hessische Rundfunk war tagsüber schon vor Ort und brachte bereits am gleichen Abend einen Bericht über den Auftakt in Hessen. Vertreter von dem Verein Mehr Demkokratie waren ebenfalls unter den Besuchern zu finden. Sie freuten sich natürlich auch über die gelungene Veranstaltung und insbesondere den Schritt zu mehr Eigenverantwortung der Bürger. Bleibt zu hoffen, dass diese auch weiter dran bleiben am Geschehen vor und bei den Wahlen in 2013. Maintal, 12.03.2013/hjp